Unterstützung: Carolin Krahn bekam am Marianum das Abitur. Heute ist sie Dozentin an der Uni in Wien. Mit Kirsten Rott vom Netzwerk Arbeiterkind.de macht sie Schülern Mut, ihren Traum vom Studium zu leben.
Warburg. “Es gibt Wege”, sagt Carolin Krahn. Sie spricht vor Oberstufenschülern in der Aula des Gymnasium Marianum. Ihr Thema: “Studieren, weil ich es will”. Krahn möchte ermutigen, ein Studium aufzunehmen, auch wenn man nicht aus einer Akademikerfamilie stammt, wenn die Eltern und Schüler allein aus finanziellen Gründen eine Ausbildung favorisieren.
Ein Bericht von Dieter Scholz in der Neuen Westfälischen am 20.09.2017
Passt zu unseren Forderungen:
Wir wollen die öffentlichen Mittel für den studentischen Lebensunterhalt gezielt nutzen: Kinder aus finanzschwachen und damit meist auch bildungsfernen Elternhäusern brauchen mehr Unterstützung. Die sollen sie bekommen. Denn heute ist die Wahrscheinlichkeit zu studieren für Akademikerkinder noch immer viermal höher als für Arbeiterkinder. Deswegen wollen wir die Einkommensgrenzen und die Fördersätze kurzfristig erhöhen.
Mittelfristig wollen wir das BAföG zu einem Zwei-Säulen-Modell weiterentwickeln. Die erste Säule ist eine Basisförderung für alle in Form eines Zuschusses. Studierende aus ärmeren Familien bekommen dazu noch einen Vollzuschuss, so dass sie sich ein Studium leisten können und am Studienende ohne Schulden dastehen.
Links zum Thema www.arbeiterkind.de
Quelle: Netzwerk Arbeiterkind.de macht Warburger Schülern Mut, den Traum vom Studium zu leben



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