Wir können auch Steuerpolitik! Vielleicht unterschätzt man uns einfach auch zu oft. Zu der Forderung der FDP: Senkung der Grunderwerbssteuer beim Kauf von selbst genutztem Wohneigentum mit Ausgleich der Länderfinanzhaushalte durch den Bund, gibt es Alternativen!
Es ist beinahe kurios, dass die Alternative zum Griff in den Bundeshaushalt ausgerechnet aus Schleswig-Holstein kommt, wo FDP-Parteivize Wolfgang Kubicki in einer Jamaika-Koalition sitzt. Auch Schleswig-Holstein will die Grunderwerbsteuer reduzieren, die absehbaren Ausfälle allerdings ausgleichen, indem es Steuerschlupflöcher schließt. Etwa jeder dritte Immobilienkauf wird hierzulande über Dritte, beispielsweise Kapitalgesellschaften, abgewickelt. Das Prinzip ist einfach: Die Immobilie wird einer extra gegründeten GmbH übertragen, deren Anteile dann inklusive der Immobilie verkauft werden. Grunderwerbsteuer fällt nicht an.
Steuerschlupflöcher schließen und die gewonnen Mehreinnahmen zur Senkung der Grunderwerbsteuer nutzen! Das geht nur mit grüner Beteiligung! Danke für die Arbeit Robert Habeck!
Wie geht Entlastung von Familien und Steuergerechtigkeit zusammen? Und was ist der Unterschied, wenn BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN mitregieren? Monika Heinold erklärt es weiterführend in der Süddeutsche Zeitung:

Wolfgang Kubicki (FDP) will Immobilienkäufer entlasten.
Gefangen in der Jamaika-Koalition: Steuerpläne aus Kiel könnten die liberale Klientel enttäuschen.
Quelle Süddeutsche Zeitung: Liberal gegen liberal



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