Das sind giftige Interessenkonflikte! Mitglieder des Agrarausschusses im Bundestag, wo zum Beispiel über ein Glyphosat-Verbot beraten wird, haben gleichzeitig Posten in Agrarkonzernen. Dass diese Politiker unabhängig über den Verbraucherschutz oder das Tierwohl in der Landwirtschaft entscheiden können, muss stark bezweifelt werden. Diese Recherche der Süddeutsche Zeitung zeigt einmal mehr: Politiker dürfen nicht länger gleichzeitig Volksvertreter und Konzernlobbyisten sein. Im Europaparlament haben wir dem einen Riegel vorgeschoben. Auch im Bundestag brauchen wir harte Regeln, um solche Interessenkonflikte im Parlament zu untersagen!
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Keiner anderen Wirtschaftsvereinigung wird ein so großer und unmittelbar Einfluss auf die Politik zugeschrieben wie dem Bauernverband.



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