Agrarwissenschaftlerin Maria Finckh über ein erhöhtes Risiko für Alzheimer, Parkinson und andere bislang eher unbekannte Gefahren des Unkrautvernichters Glyphosat.
Die Entscheidung der EU-Kommission, das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat für fünf weitere Jahre zuzulassen, hat nicht nur politisch hohe Wellen geschlagen. Wissenschaftler befürchten Gefahren für die Gesundheit von Pflanzen, Tieren und Menschen. Ein internationales Team von Forscherinnen und Forschern unter der Leitung der Pflanzenpathologin Ariena van Bruggen von der University of Florida gibt auf der Basis von 220 Studien einen breiten Überblick zu den potenziellen Auswirkungen des Herbizids… mehr lesen
Ein Interview von von Pamela Dörhöfer in der Frankfurter Rundschau Online – Darum ist Glyphosat so gefährlich
Zur Person
Maria Finckh

Maria Finckh. Foto: Privat
Maria Finckh ist Professorin für Pflanzenschutz in der Ökologischen Landwirtschaft an der Uni Kassel-Witzenhausen. Zu diesem Thema hat sie zusammen mit zwei Kollegen das weltweit erste internationale Lehrbuch in zwei Bänden herausgegeben.
Zum Thema
Glyphosat
Die chemische Verbindung ausder Gruppe der Phosphonate wird weltweit in der Landwirtschaft, in der Industrie, aber auch von privaten Garteneigentümern eingesetzt, um Unkraut zu vernichten. Grundsätzlich sterben alle Pflanzen, die damit behandelt werden – es sei denn, die werden genetisch so verändert, dass sie resistent gegen das Mittel sind.
Auf den Markt gebracht hat es in den 1970er Jahren die US-amerikanische Firma Monsanto.



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