“Auch auf Alkoholflaschen müsste es Pfand geben”, so ist jedenfalls das persönliche Fazit von Alfred Berge zum Tag der Sauberkeit. “Dann würde nicht so viel Leergut im Straßengraben liegen.” Alfred Berge folgte mit mehr als 100 anderen TeilnehmerInnen, darunter auch einige Bündnisgrüne, dem Aufruf der Stadt zur Aktion „Sauberhaftes Warburg“.
Mit der Altstadttruppe wurde unter anderem rund um den Schwarzen Weg reichlich Unrat gesammelt und schnell waren die von der Stadt bereit gestellten Säcke einer nach dem anderen gefüllt. Nicht nur für dieses Team ist es unverständlich, warum so viel Leergut und Plastikverpackungen in der Landschaft landen. Schließlich trägt doch jeder Verantwortung für sein Umfeld. Die Gruppe des Heimat- und Verkehrsvereins sammelte so mit 13 TeilnehmerInnen sage und schreibe 20 Säcke voller Müll, die dann vom Bauhof entsorgt wurden. Bemerkenswert dabei, dass an so genannnten Treffpunkten der Szene viel Müll gefunden wurde. Allein unter der B7-Brücke am Kanuclub wurde ein gutes Dutzend leerer Schnapsflaschen aus dem Gras gefischt.
Wer der Natur und seiner Umwelt etwas Gutes tun will, der kann zum nächsten Spaziergang eine große Tüte mitnehmen und ordentlich sammeln – so wie es Andrea und ihr Mann Franz regelmäßig tun. Hilfreich wäre es aber auch, wenn bei den BürgerInnen ein Umdenken stattfindet: Wer sich in die Natur begibt, sollte keine Spuren hinterlassen.

Grüner Einsatz in der Altstadt bei der Aktion “Sauberhaftes Warburg”.




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