Alter: 69 Jahre
Beruf: seit 7 Jahren Förster im Ruhestand
Zwischen Kühen, Schweinen und Hühnern am Bauernhof herangewachsen bin ich dann Förster geworden, um weiter auf dem Land zu leben und einen Betrieb leiten zu können, der sich die nachhaltige Nutzung und Lenkung der Naturkräfte für die Produktion von Rohstoffen zum Grundsatz macht.
Nach den Leitsätzen der naturgemäßen Forstwirtschaft arbeitend habe ich ein Arbeitsleben lang den Gemeindewald Breuna betreut und den regionalen Märkten wertvollen Rohstoff Holz zur Verfügung stellen können und gleichzeitig den Wald stabiler, wertvoller und naturnäher gestaltet.
Mir ist klar, dass ein langfristiges Überleben von uns Menschen auf unserer schönen Erde nur möglich ist, wenn wir unsere Lebensweise an diesen Grundsätze anlehnen. Leider hat sich seit etlichen Jahren ein Kulturwandel zum Ressourcen fressenden „Hochkonsumismus“ in unserer Gesellschaft eingestellt.
Dennoch ist in diesen Zeiten ein zukunftsweisender Wandel machbar, wie z. B. die Planung eines auf Sonne und Wind gestützten, hochtechnisiertem Nahwärmenetzes in unserer Nachbargemeinde Breuna zeigt: Auf Jahrzehnte hinaus wird hier unschlagbar günstig Wärme von den lokalen Kräften der Natur frei Haus geliefert .. und kein Schornstein muss mehr qualmen, kein Ölscheich wird mehr protegiert.
Seit Jahrzehnten bei den GRÜNEN in Warburg engagiere ich mich im Forstausschuss und auch im Bezirksausschuss Warburg. Ehrenamtlich im NABU, bei den aktiven Rentnern im Heimat- und Geschichtsverein und in der 2. Heimat versuche ich, ein besseres Miteinander der Menschen hier in unserer Stadt und für die Natur zu erreichen.
Ich freue mich, hier in Warburg eine Heimat gefunden zu haben, mit vielen freundlichen Menschen; wo ich mich zu Fuß, mit Fahrrad und auch mit der Bahn bewegen und das Auto stehen lassen kann. Ich setze mich weiter dafür ein, dass hier in Warburg mit seinen Ortsteilen den Menschen mehr Gelegenheit zur Teilhabe an unserer Bürgergemeinschaft, mehr Verbundenheit mit der Region, mehr Heimat möglich ist.




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