Mahnwache zum Fukushima-Jahrestag
Mit einer Mahnwache am 11. März 2017 um 12:00 Uhr auf dem Neustadt-Marktplatz wollen die GRÜNEN der Stadt Warburg an den 6. Jahrestag der Atomkatastrophe in Fukushima erinnern. Mit dabei ist Uwe Rottermund, Landtagskandidat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.
Sechs Jahre nach der Atomkatastrophe in Fukushima müssen die Menschen in Japan weiterhin mit deren verheerenden Folgen leben. Noch immer konnten die Atomreaktoren des AKW Fukushima nicht unter Kontrolle gebracht werden. Die im Inneren der Reaktorkerne vor kurzem gemessenen Strahlungswerte sind so hoch, dass ein Mensch dort nach wenigen Minuten sterben würde. Weiterhin fließen täglich Tonnen von kontaminiertem Kühlwasser ins Grund- und Meerwasser und sind einmal mehr die Ursache für die immer stärkere werdende Radioaktivität.
Trotz der für das Jahr 2022 vereinbarten Abschaltung aller noch laufenden Atomkraftwerke in Deutschland, wird uns der radioaktive Müll noch eine lange Zeit weiter belasten. Denn das atomare Erbe gehört zu den schlimmsten Erblasten unserer Generation.
„Wir GRÜNE in Warburg wollen nicht nur an die unsäglichen Folgen des atomaren Unfalls vor sechs Jahren erinnern, sondern wir wollen auch den politischen Druck für die vereinbarte Abschaltung aufrecht halten. Die zahlreichen größeren und kleinere Störfälle in den noch laufenden deutschen Atomkraftwerken, -das AKW Grohnde bei Hameln ist gerade mal 60 Kilometer Luftlinie von Warburg entfernt-, bestärken uns hierbei,“ erklärt Ortsverbandssprecher Josef Schrader.
Weiter machen die GRÜNEN auf die älteren Atom-Meiler in unseren Nachbarländern Belgien und Frankreich aufmerksam. Das zum Teil abgeschaltete Atomkraftwerk im französischem Fessenheim, und die im belgischen Doel und Tihange sind ältere Atomkraftwerke, die bedingt durch ihre Bauart mit vielen Störfällen belastet sind. Tihange würde bei einem atomaren Gau nicht nur die Stadt Aachen, sondern wegen der vorherrschenden Westwinde auch große Gebiete von Nordrhein – Westfalen bedrohen.



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